Viele Kirtage …

3.Sep.2017 von

Ja natürlich, war er sehr schön, der heiße Sommer. Gar keine Frage. Jede Mahlzeit im Garten einnehmen zu können. Zehnmal am Tag alle Terrassenpflanzen gießen, sooft, wie möglich Autofahren um ein wenig Kühle zu erhaschen, oder im angenehm kühlen Ambiente des Kellers verweilen, zweimal täglich schwimmen gehen im Teich, herumhängen im Liegestuhl und mit müden Lidern die herumhängenden Katzen beobachten. Herrlich alles im Zeitlupentempo zu verrichten und für alles eine Ausrede parat zu haben: VIEL ZU HEISS! Frage: „Kommst in die Stadt?“ Antwort: „VIEL ZU HEISS!“, Frage: „Gehen wir essen?“ Antwort: „VIEL ZU HEISS!“ Frage: „Sport?“ Antwort: „VIEL ZU HEISS!“ Gestern dann ein kleiner Vorgeschmack, wie es nun weitergeht: Rascher, schneller, effektiver, fröhlicher, fitter …. wie gesagt, nix gegen den herrlichen Sommer, aber meine Aktivitätsbilanz in den letzten Wochen hat einen dramatischen Absturz erlebt....

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Neulich am Berg

31.Jul.2017 von

Die liebe Freundin, die stets an alle und alles denkt, fasst den Plan, den drei „Leih-Enkelkindern“ eine Seilbahnfahrt zu ermöglichen. „Kommst mit auf die Rax? Die Kinder kennen ja noch keine Seilbahn und einen so hohen Berg haben sie wohl auch noch nie bestiegen?“ fragt sie mich und schon husch ich in den Keller, um einen Mittwochs-Urlaubstag zu beantragen. Der Mann gibt mir selbstverständlich die Urlaubserlaubnis, jedoch nicht, ohne mit erhobenem Zeigefinger zu bemerken: „Die Rax ist ein äußerst gefährlicher Berg! Da dürfts euch nicht spielen! Wenn da ein Gewitter kommt, na serwas! Habt ihr eh alle gute Schuhe und vernünftige Ausrüstung mit?“ Mit innerlich verdrehten Augen, lächle ich ihn äußerlich an, antworte: „Jaja, sicher. Hab alles im Griff! Laufschuhe werden ja wohl reichen … Regenjacke find ich grad keine, aber es ist ur...

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Tun-Leiden-Lernen … meinte auch schon Aischylos...

23.Jul.2017 von

TUN: Bis zum heutigen Tag hallen die Worte und Sätze nach, von Aischylos und unserem Burgtheater Stück. Die Aufregung war enorm, so wie die Temperaturen am Tag der Premiere. Alles ist gut gegangen. Viermal gekämpft, viermal gestorben, viermal wieder auferstanden im zweiten Pausenraum, im Juchee der Burg, ganz oben wo sich die Gemälde von Peyman und Co Gute Nacht sagen. Dort oben, wo selbst die Burgtheater Mitarbeiter niemanden mehr vermuteten und daher etliche Interessierte wegschickten mit den Worten: „Durt obn is nix mehr!“ Enttäuschend. Vielleicht wär ja ein Intendant dabei gewesen, der uns vom Fleck weg engagiert hätte zu einer Welttournee. Das Ensemble ist zusammengewachsen. Liebe, neue Freundschaften sind entstanden, der Vorsatz weiterzumachen war da nur eine logische Schlussfolgerung. Zuerst aber mal Sommerpause, wie alle Theater es machen. LEIDEN: Der Sommer gestaltet sich eher...

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Alles neu!

11.Jun.2017 von

Ständig fragt facebook, wo ich bin, was ich mache, warum ich nicht meine Millionen Leser darüber informiere, was in meinem Leben abgeht. Tja, es ist eben grad so viel, dass ich keine Zeit und Ruhe zum Schreiben finde. Thema Arbeit: Ausreichend. Genug. Immer was zu tun. Immer irgendwie was machen müssen. Dennoch wunderbar, dass es viel Arbeit gibt und NEU: eine wunderbare Mitarbeiterin, die so perfekt in unser Leben passt und uns immer wieder in Erstaunen versetzt, wieviel man an einem Tag naschen kann, ohne dick davon zu werden! Thema Haus und Garten: Es wird und wurde so viel erneuert, verbessert, renoviert. Die ur alte, knarrende Tür wurde ersetzt durch eine hippe, neue, flotte. Hab das traurige Foto der alten, zerschlissenen Holztür den Kindern geschickt: „Verabschiedet euch“ Einer meinte: „die Zeit der endenden Ären“...

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„Ungebeten, unbelohnt, singt ein Lied mir die Zukunft zu!“...

17.Apr.2017 von

Die Zeit rennt einfach viel zu schnell. Gestern wieder ein neuer Geburtstag, der heut schon wieder alt ist. Gestern auch 10jähriges Sterbedatum vom genialsten Familienoberhaupt Heri. Seit 10 Jahren auch keine neue Georg Danzer Nummer. Seit zwei Monaten kein Blogeintrag. Facebook fragt ständig: warum schreibst du nix? Ja, weil halt nichts außergewöhnliches passiert ist. Oder vielleicht doch? Mal überlegen, was das Jahr so alles gebracht hat bisher. Als große Überschrift würd ich sagen: sehr zufriedener Lebensabschnitt. Ich bin gesund, es gibt genügend Arbeit, meiner Familie, meinen Freunden gehts wunderbar, der Garten erwacht, in meinem Kopf entstehen schon viele neue Kunstprojekte, nur die Katzen machen bisschen Sorgen. Die alte Lola Dame hört schon lange nichts mehr, aber leider sieht sie im Moment auch nicht. Sie tastet sich ganz vorsichtig durchs Haus, stösst an jede Mauer,...

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Von dem her … ?

19.Feb.2017 von

Eine Redewendung, die seit neuestem Einzug hält in jedes Interview, in jedes Wohnzimmer, in jede Diskussion ist der Satz: „Von dem her!“ Wobei, es handelt sich ja nicht wirklich um einen Satz, sondern um einen Lückenfüller zwischen zwei Sätzen, meistens sogar mit einem tiefen Seufzer des Skirennläufers am Ende eines Interviews. Aber bitte: Was bedeuten diese seltsam zusammengewürfelten, drei Wörter? Ich komm einfach nicht dahinter, was man damit sagen, oder ausdrücken will? Ich fühl mich nur unendlich genervt davon und kann es nicht mehr hören! Germanistikstudenten bitte vortreten: ich möchte eine Seminararbeit zum  Thema „Sonderbare Redewendungen, ohne Sinn“ anregen!? 🙂 Apropos Kommunikation … auch in unserem Haushalt hat sich eine neue Form der Kommunikation entwickelt, seit wir mit drei Katzen zusammenleben. Specki und Chili gedeihen prächtig, sind schon richtige Teenager, ziehen immer weitere Kreise...

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